Nur mal so: Danke für die vielen Glückwünsche

Dirk Arendt

Dirk Arendt

 

Habe mich sehr über all die Glückwünsche gefreut. Und deswegen gibt’s auch was zurück: Diesen wunderschönen Regenbogen, den wir aus Lappland vom Fjällraven Classic im letzten Jahr mitgebracht haben. Zelt morgens auf, schwupp da steht er in ganzer Pracht und Herrlichkeit. Und wenn du so den Tag beginnst, dann kannste ihn einfach nur genießen – das Leben kann so schon sein… 😉

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#veggiday vs #prism: Wer erklärt mir die Welt?

 

Nur mal so am Rande: Es ist schon irgendwie bezeichnend, dass diese „veggieday“-Diskussion – so sinnvoll sie auch sein mag –  zur Zeit mehr Aufmerksamkeit genießt als unsere Totalüberwachung via #prism, #xkeyscore und anderen fiesen Instrumenten – und das so kurz vor der Bundestagswahl…

Ich verstehe es nicht. Wer erklärt mir die Welt?

Digitale Medienkompetenz – wir lernen alle nie aus…

wpid-IMG_20130209_095207.jpgDa mich das Thema Medienkompetenz – in welcher Form und für welche Zielgruppe auch immer – schon seit geraumer Zeit sehr interessiert, wird es hier im Blog von Zeit zu Zeit auch immer mal wieder Hinweise zu Artikeln, Fachbeiträgen, Filmen oder Animationen und Initiativen geben.

Bei mir kam die Erkenntnis mit dem Heranwachsen meiner eigenen Kinder sowie dem Austauch und den Gesprächen mit anderen Eltern. Für mich selbst gehört das Thema Medienkompetenz in Teilen auch zu meinem beruflichen Alltag. Aber insbesondere viele Eltern in der Schule oder im befreundeten privaten Umfeld haben sich zum Großteil mit Themen wie „das Internet“, „Tücken der Smart Phones“ oder auch alles was sich um „Soziale Netzwerke“ dreht, noch nicht wirklich beschäftigt. Zum einen sicherlich, weil im Alltag die Zeit fehlt, zum anderen aber auch, weil man sich selbst vor den Kindern nicht die „Blöße der Unwissenheit“ geben will. Ja, und manchmal ist es auch schlichtweg Desinteresse an dem Thema. Ein Umstand kommt noch dazu, der auch nicht ausgeblendet werden darf: Unsere Kinder gehen heute anders an all diese Themen heran. Sie haben nicht diese Hemmungen oder diesen Respekt, den Menschen meiner Generation oftmals an den Tag legen, sie probieren einfach, testen und fragen bei Problemen gleich die große Masse im Internet. Weiterlesen

Dirk Arendt: „Berlin, Berlin, Berlin…“

Drk Arendt Berlin

Drk Arendt Berlin

Berlin – das ist meine Stadt! Warum ich diese Stadt so mag? Zuerst ist es natürlich meine Heimat: Hier bin ich geboren, hier lebe ich, hier will ich alt werden. Aber sonst?

Viele behaupten, Berlin sei nicht schön. Das mag stimmen – aber Berlin lebt mit den schönen Widersprüchen in sich: Berlin ist (manchmal) dreckig, grau und spröde und kann zugleich auch so schön sauber, bunt und zugänglich sein. Dazu das viele Grün mitten in der Stadt, das Wasser und die ganz unterschiedlichen Ecken. Berlin ist eine Stadt voller kleiner Dörfer, voller Mittelpunkte, die jeder für sich stehen. Jeder dieser Kieze ist geprägt durch seine ganz verschiedenen Charaktere und Mentalitäten:  Der Stuttgarter Platz, der noch für das alte West-Berlin steht – das hier in Charlottenburg heimlich, aber doch ganz offen weiterlebt; dazu die Gegend rund um die Torstraße in Mitte, vor ein paar Jahren noch postsozialistisch vor sich hin vegetierend, lebt der Bereich ausgehend vom Rosenthaler Platz und dem Sankt Oberholz, wo sich junge Menschen mit ihren Notebooks dicht gedrängt aneinanderreihen, als innovativer Schmelztiegel für Mode und zahlreiche Galerien auf. Dazu die Party-Meilen im Friedrichshain, der Grunewald oder die fast ländlichen Bereiche im Norden der Stadt mit Lübars, Frohnau oder Blankenburg. Berlin ist anders als andere Städte. Berlin ist gleicher, Berlin ist offener – für (fast) alles! Und damit ist nicht die fehlende Sperrstunde gemeint. Weiterlesen

Dirk Arendt: „Ja, ich habe es getan: Ich habe einen Blog…“

Es geisterte schon lange in meinem Kopf herum: Ich will auch einen Blog. Aufgeweckt durch einen Kollegen, der mir kurz zurief, „ich habe dazu was geschrieben, geh mal auf meinen Blog.“ Verstärkt wurde der Gedanke auf der re:publica 2012, es war der Auftritt von Sascha Lobo. In seinem Vortrag über den Zustand der Netzgemeinde und die Zukunft des Internets rief er zum Bloggen auf. Es war meine erste re:publica, sie hat ihre Spuren hinterlassen.

Dann kam auch noch diese seit jeher in mir wohnende Neugierde dazu, etwas Neues auszuprobieren, mitzumachen – aber leider auch jede Menge Ausreden, es aufzuschieben, es nicht zu tun. Andere Dinge hatten Vorrang.

Ein Freund zeigte mir kurz darauf stolz seinen „SafeAdress„-Blog. Ein weiterer Freund sagte sich – fast vollständig – von Facebook los und präsentierte mir mit „vollerkraft“ ebenfalls seinen eigenen Blog: „Ist ganz einfach, wirklich!“ Ich hangelte mich währenddessen durch weitere spannende und lesenswerte Blogs, lernte über die Technik und die Methoden, lauschte spannenden Geschichten drumherum – nur bei mir selber tat sich bzgl. meines Projektes leider so rein gar nichts. Lange Zeit sogar. Sehr lange. Mir half dann ein eher zufälliger Umstand wieder auf die Sprünge: ein Artikel von Jonny Haeusler von „Spreeblick“ kam mir in die Finger: „2013 – Das Web zurück erobern„. Ich war begeistert. So viele wahre Sätze, ein wirklich toller Artikel mit mahnenden Worten und einem permanent erhobenem Zeigefinger! Und so viele Entgegnungen gegen die geschlossenen Netzwerke wie Facebook und Twitter, gegen Instagram und wie sie alle heißen: ein Plädoyer für ein offenes Netz – vor allem aber: viele Argumente für einen Blog. Na ja, und ab dem Moment gehörte das Thema „Blog“ oder besser das Projekt „mein eigener Blog“ zu den Vorsätzen für das neue Jahr! Schluss mit diesem „man müsste“, nein, ab sofort hieß es „einfach loslegen“.

Also habe ich mich in der Folgezeit informiert, was es schon so gibt, was ich an Technik benötige, was sonst noch so wichtig sein könnte. Dann kam die Phase, „was will ich eigentlich schreiben“ – und mit ihr die nicht ganz unberechtigte Frage „interessiert das überhaupt jemanden ‚da draußen‘ in der weiten Welt des wahren Internets“? Und dazu immer noch mehr Fragen, die das Projekt in seinen Grundfesten wieder in Frage stellten: Wie soll das Ganze aussehen? Wie nenne ich mich bzw. den Blog? Ich habe mich schwer getan, keine Frage, und – das gebe ich hier auch gerne und offen zu – ich tue mich immer noch schwer. Da ist dieser Respekt vor „der Masse da draußen“. Aber warum eigentlich…? Ich kann hier doch all das niederschreiben, machen und tun, womit ich auch auf Facebook meine „Freunde“ bei Laune halte: Festhalten und weitergeben, was mich interessiert, was mich bewegt, was in meinem Leben passiert. Ihr werdet hier also all die Sachen finden, die ihr auch auf Facebook gefunden habt. Nur soll es da immer weniger werden. Und dann kommt noch eines dazu: ich habe früher gerne geschrieben – und ich will es wieder vermehrt machen. Und dann war da noch diese Frau, die mir in der Kälte des Charlottenburger Weihnachtsmarktes  völlig empört entgegnete: „DU!? Du MUSST bloggen!“ Danke, Kathrin, Danke Euch allen, die ihr mir bewusst oder unbewusst geholfen habt. Auch das bloße drängen „nun mach doch endlich mal“ von Freunden wie @frmehler und @herr_jentsch hat geholfen und mich noch mehr motiviert. Letztendlich ist das Layout egal, so toll wie bei pattydoo wird es hier nie aussehen, der ein oder andere Fehler wird sich einschleichen, technische Probleme sich ergeben, der erste Kommentar, der am Selbstvertrauen nagt, wird kommen – aber ich wollte ja „einfach loslegen“…

Und hier ist er nun: mein eigener und völlig privater Blog. Ja, ich habe es getan.